Seien Sie herzlich gegrüßt in der

Klosterkirche „St. Marien“ in Lilienthal!

 
 

Leben und Arbeiten der Nonnen  den Reisenden eine willkommene Rast und Herberge bot, wenn sie die wegen häufiger Überschwemmungen oft unwirtliche Gegend bewältigen mussten. Im Jahre 1250 dann wurde mit dem Bau der neuen Steinkirche begonnen, die 1262 eingeweiht wurde. In der Verlängerung der beiden Giebel erstreckten sich in einer Länge von etwa vierzig Metern die für das Leben der Nonnen notwendigen Trakte, deren Enden, also auf der Fläche des jetzigen Amtsgartens, ein Querbau das Areal in einer Breite von etwa sechzig Metern abschloss.

Als Besucherin, als Besucher haben Sie die Kirche entweder durch den zur Straße hingelegenen Anbau und dessen Innenhof betreten oder vom Westgiebel her. Der Ostgiebel beeindruckt mit seinen gut gestalteten großen Feldern und Querstreifen den Baustil der frühen Gotik.

Von 1540 an begann die reformatorische Bewegung Einfluss auf die Nonnen auszuüben. Aber endgültig war das Kloster erst 1604 evangelisch.

 

Die Stiftung Klosterkirche Lilienthal hat sich zum Ziel gesetzt, sowohl den Erhalt der Klosterkirche „St. Marien“ zu unterstützen, als auch das allgemeine Gemeindeleben in der Ev. Kirchengemeinde St. Marien in Lilienthal zu fördern.

Es sind allmählich achthundert Jahre, auf die St. Marien zurück-blickt. Der Grundstein für die erste Holzkirche wurde bereits im Jahre 1230 gelegt und im Jahre 1232 gründete der Zisterzienserorden ein Nonnenkloster, das neben dem unter strenger Disziplin gestalteten

Achthundert Jahre haben verschiedenste Spuren von Baugeschichte hinterlassen. Man kann das  an mehreren zugemauerten Türen, Bogen und Nischen an der auf den Amtsgarten schauenden Südwand ebenso wie an der Nordwand erkennen. Bis ins beginnende 19. Jahrhundert gab es auch noch nicht die großen Fenster in den Längswänden. Bis dahin musste man sich mit reduzierten Lichtverhältnissen zufrieden geben.

Große Umbauten gab es 1738 und dann wieder gut zweihundert Jahre später, 1976, als dann auch Reste wertvoller Wandgemälde mit biblischen Themen freigelegt wurden. Damit ist belegt, dass bereits in  frühester Zeit sich ein ausgeprägter Kunstwille der Nonnen zeigte.

Eine völlig neue Bedeutung von Kunst in der Kirche hat sich in der neuesten Zeit der zurückliegenden Jahrzehnte ergeben. Es ist in erster Linie die Kirchenmusik, die mit ihren zahlreichen Veranstaltungen wesentlich zum Kulturleben Lilienthals beiträgt. Und parallel zur Kirchenmusik mit ihren Konzerten hat die Verbindung von Musik und Sprache an Lesungsabenden, von Tanz und Kunstausstellungen das Interesse einer breiten Öffentlichkeit geweckt.

Die wertvolle Form eines würdigen Kirchenbaus wird also mit wertvollen Inhalten gefüllt. Aber es ist gerade die wertvollen Form, es ist der Wert der Klosterkirche, der immer wieder pflegerischer Maßnahmen bedarf. Zur Zeit, da diese Zeilen geschrieben werden, ist der Ostgiebel völlig eingekleidet, da erhebliche Schäden zu beheben sind. Und auch im Innern der Klosterkirche warten baulich wichtige Renovierungen auf ihre Verwirklichung.

Die Stiftung Klosterkirche  macht es sich zur Aufgabe, die Vielfalt finanzieren zu können, die sich aus dem Anspruch ergibt, den kulturellen Standard auf der gebotenen Höhe von Form und Inhalt zu garantieren. Das Engagement der Stiftung ist um so wichtiger, als die Mittel aus ordentlichen Haushalten nicht ausreichen, um die bauliche Instandhaltung ebenso wie die Pflege der kulturellen Arbeit zu sichern.

Spenden für den Erhalt unserer Kirche können auf unser Konto (Nr. 1401083868) bei der Kreissparkasse Osterholz (Blz 291 523 00) überwiesen werden. Sie würden uns sehr helfen, wenn Sie uns im Anschluss an eine Spende eine Email mit Kontoinhaber, dem Datum und der Höhe der Spende senden. Gerne senden wir Ihnen dann eine Zuwendungsbescheinigung zu.

Anregungen und Kommentare nehmen wir gerne unter info@klosterkirche-lilienthal.de entgegen.

Freundliche Grüße

Ihr Vorstand der Stiftung Klosterkirche Lilienthal

Die Adresse der Klosterkirche ist: Klosterstraße 14, 28865 Lilienthal